DLZ Artikel vom Mai 2011Die Ersten Ergebnisse übersteigen alle Erwartungen. Ich danke allen daran Beteiligten; die Korrektoren und Korrektorinnen, z.B. Marco, Ruth und Jochen; die mich ermuntert haben vor allem Peter und Karin und die anderen aus dem Jobteam Projekt; die beiden Sponsoren; die Gäste der Vorstellung in der Kulturkneipe Bornholdt, darunter drei aus meiner Familie, und Thies, den ich gerne dabei gehabt hätte mit seinen Geschichten aus dem "Dieksanderkoog"; die Rezensenten, wie die des DLZ- Artikels rechts, die langjährigen Begleiterinnen und Begleiter im Arbeitskreis "Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus in Dithmarschen", in der Initiative "Blumen für Gudendorf", im "Bündnis gegen Rechts" und der "Bewegung gegen den Krieg".

Schon nach 17 Tagen sind fast 2/3 der Bücher verkauft (davon 15 verschenkt), bereits eine Woche danach hatte ich meine Produktionskosten drin.

Das Buch soll jetzt Wirkung erzielen. Die Widerstandskämpfer müssen Beachtung erhalten und ihr Leben weiter untersucht werden. Die unterschiedlichen Arten ihres Kampfes müssen für uns Anleitungen zur Nachahmung oder Kritik werden.

Ich freue mich auf Kritik. Die Erfahrungen in Meldorf zwischen 1919 und 1945 sollen dazu dienen, die Folgeprojekte besser zu machen. Eine erste Frage war, ob es denn sein musste, dass ich all die Namen genannt habe. Bisher finde ich nur die Gegenfrage, was dagegen spricht. Ich will vor allem weiter Menschen ermuntern, selbst zu forschen. Je mehr gesucht wird, desto größer wird die Menge an Material. Die Erfahrung haben wir in der "Initiative Stolpersteine" gemacht, es kommen immer mehr dazu.

Meine Folgeprojekte sind das Selbe nochmal in Burg und die Fortsetzung meiner Broschüren über Christian Heuck, Wesselburen. Auch dort könnte das Interesse für die Geschichte des Nationalsozialismus ebenso groß werden, wie es in Meldorf schon ist. Auch auf die Gefahr hin, dass wegen mir jetzt ein paar Öfen in den Gemeindearchiven angeheizt werden müssen.

Wir müssen vor allem aus der Vergangenheit lernen. Der Gaststättenverkauf in Hemme zeigt deutlich, wie unachtsam Hausbesitzer und Bürgermeister mit den Rechten agieren, als wäre das ein Spiel. Die Ereignisse in Husum am 1. Mai, die Verhinderung in Neufeld oder gelegentliche "Treffs" in Meldorf zeigen, dass es auch keinen Grund gibt, die Geschichte mal gut sein zu lassen.